Aus aktuellem Anlass…
Juni 15th, 2011 by DJMiK received No Comments »Urteil
Arbeitgeber darf Alkoholkranken nicht ohne Weiteres entlassen..http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-06/urteil-kuendigug-alkoholsucht
Arbeitgeber darf Alkoholkranken nicht ohne Weiteres entlassen..http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-06/urteil-kuendigug-alkoholsucht
Alles ganz schön lustig? …oder hast Du genug? Suchst Du die Freiheit? Freiheit vom Stoff, vom Alk, von Partys? Hast Du auch schon Angst vor dem Erwachen aus dem Rausch?
Das jedenfalls ist es nicht!!!
Hatten wir auch, aber jetzt haben wir genug! Genug Zeit, einen klaren Kopf mit der Freiheit und ohne Suche nach dem nächsten Kick!
An dieser Stelle möchten wir allen danken, die uns finanziell unter die Arme greifen und uns somit bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützen:
Der Verlauf in, sowohl auch aus der Sucht heraus, ist an einigen markanten Merkmalen darstellbar. Hier haben wir beispielhaft solche Verläufe dargestellt, bezogen auf Alkohol, wobei jedes Suchtmittel einen unterschiedlichen Verlauf hat, aber dennoch sind sie vergleichbar.
Zunächst der Weg nach unten:
Einstieg in die Alkoholsucht!
Gedächtnislücken (Filmrisse) treten auf
Heimliches Trinken beginnt
Schuldgefühle nehmen zu
KONTROLLVERLUST: Die Fähigkeit aufzuhören nimmt ab
Imponiergehabe, Aggressivität, Gewissensbisse
Interessenverlust (Unzuverlässigkeit, Entschuldigung)
Vernachlässigung (der eigenen Person)
Zittern und morgendliches Trinken
Denkfähigkeit lässt nach
Unbestimmte Ängste treten auf (Unruhe)
Eingeständnis der Niederlage gegen Alkohol
Aber nach oben geht auch!!!
Ausstieg aus der Sucht:
Anerkennung der Alkoholerkrankung
Beginn der Abstinenz
Neue Hoffnung, auch f. Mitbetroffene
Die Angst nimmt ab
Die Selbstachtung kommt zurück
Natürliche Entspannung und Schlaf
Anerkennung des Umfeldes
Die emotionale Kontrolle nimmt zu
wachsendes Vertrauen des Arbeitgebers
Nüchternheit bringt Zufriedenheit
Gruppentherapie und gegenseitige Hilfe als langfristiges Ziel zur Abstinenz
Kaum jemand, der aus er Sucht ausgestiegen und einigermaßen stabil ist, will sich ernsthaft mit einem möglichen Rückfall befassen, auch die “Co-Abhängigen” nicht, d.h. meist die Angehörigen. Insbesondere die Menschen, die lange mit dem Suchtkranken gelebt haben und alle Facetten der Krankheit mit erleiden mussten, werden ungern an die Zeit der Sucht, der Lügen, des Betrugs und der Scham erinnert. Auch für die Suchtkranken ist es schwierig, nachzuempfinden, was in den Angehörigen vorgeht, die seine Sucht erlebt und durchlitten haben. Noch brutaler zerren wohl die Gefühle an einem Angehörigen, der einen Rückfall aushalten muss. Die folgende Geschichte versucht, diesen Teil des Suchterlebnisses einer Angehörigen begreifbar werden zu lassen. Drei Flaschen
Ein Artikel aus den Anfangszeiten. Sozusagen als DJMiK noch in den Kinderschuhen steckte.
Allerdings sollte man/ frau sich bei hohem Wiedererkennungswert schon mal Gedanken machen…Alkohol-Test
Mit freundlicher Genehmigung von “Radio-Rüsselsheim” stellen wir an dieser Stelle unser Interview ins Netz.
Das Interview ist ungekürzt und konnte aus technischen Gründen nur in 12 Teilstücken hochgeladen werden. Wer also Zeit und Muße hat, sollte sich das nicht entgehen lassen. Hier gibt es alles über uns und unsere Aktivitäten zu erfahren, zusätzlich mit Musik von Radio-Rüsselsheim. Also viel Spaß beim hören!!!
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